Europatag mit der Klasse 7 der Gesamtschule am Rosenberg

02. Mai 2018

In der Europawoche gibt es immer viele Veranstaltungen und der Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften e.V. hatte die Idee, einen Europatag mit einer Schulklasse durchzuführen.

Frau Kampschroer von der Gesamtschule am Rosenberg war interessiert und stellte sich mit  ihrer 7. Klasse zur Verfügung und die Schulleitung genehmigte diesen Tag.

Der Einstieg erfolgte mit einer „mindmap“ zum Thema „Europa“ und der Frage „Was  ist für euch Europa?“  Abgerundet mit einigen Fakten über Europa: der 9. Mai ist der Europatag der EU, 28 Staaten gehören dazu, es gibt 24 offizielle Sprachen, Population ca. 508 000 000 und viele weiter Informationen zu Europa.

Danach wurden in Gruppenarbeit diverse Quizfragen, geschichtlicher und erdkundlicher Art, aber auch allgemeinbildend, zum Thema „Europa“ beantwortet. Z.B. „Welches Land ist die Heimat von Graf Dracula?“ Oder „Welche Meere grenzen an Deutschland?“ Oder „Wo sind die Comic-Figuren Tim und Struppi zu Hause?“

Mit der Frage „Wieso gibt es Städtepartnerschaften?“ ging es zur Geschichte der Partnerschaften. Mit kleinen Filmen über Chinon und Pruszcz Gdanski sowie Fotos aus Buccino und Tiverton wurden die Partnerstädte gezeigt und man konnte sehr gut die Unterschiede der Städte in ihrer Struktur und Bauweise erkennen.

Nach der Information sammelten wir Fragen für unsere Umfrage, die wir in der Stadt nach unserem gemeinsamen Unterrichtsgang stellen wollten.

Es wurden in Dreiergruppen insgesamt 89 Personen befragt.

58 Personen konnten die Städte benennen, wobei die meisten Personen Chinon und Tiverton kannten, Buccino und Pruszcz Gdanski waren eher unbekannt.

19 Personen hatten schon Gäste aus den Partnerstädten und 20 Personen waren schon als Besucher in den Partnerstädten.

Den Verein Hofheimer Städtepartnerschaften e.V. kannten immerhin 20 Personen.

Die wichtigste Frage nach dem Sinn von Städtepartnerschaften wurde mit folgenden Worten beantwortet:

Städtepartnerschaften tragen zur Völkerverständigung bei, man lernt sich kennen, hält Kontakte und schließt auch Freundschaften, die oft über Jahrzehnte halten, tauscht Kultur aus, fördert die europäische Zusammenarbeit und nicht zu vergessen, man  freut sich an einem fröhlichen Miteinander in dem man Begegnungen gestaltet und Feste feiert.“

Nach der Befragung trafen wir uns im Haus der Vereine zur Auswertung der Antworten und zu einem Mittagessen, ein köstliches Thaicurry mit Hühnchen, Gemüse und Reis, gesponsert von „Köhler’s catering“.

Herzlichen Dank und auch ein Dankeschön an das Europabüro, das Blöcke, Stifte und Schlüsselbänder zur Verfügung gestellt hat.

Mit hoffentlich viel neuem Wissen und neu gewonnenem Interesse an den Partnerschaften trennten wir uns, auch mit dem festen Versprechen, in den folgenden Jahren an einer Fahrt mit dem Verein teilzunehmen oder Gäste aufzunehmen.

 

Aussagen von Jugendlichen zu Europa

Europa bedeutet für mich …..

 

Europa bedeutet für mich vielfältige Einheit. Verschiedene Sprachen, verschiedene Kulturen, verschiedene Essgewohnheiten: Unterschiede, die uns Europäer bereichern.

Europa heiβt Frieden. Europa benötigt tolerante Menschen, die fähig sind, den Frieden zu erhalten. Europäische Menschen leben unter einem gleichen Himmel (geteilte Himmel gehören der Vergangenheit an) .

Europa ist Mehrspachigkeit; fremde Sprachen zu erlernen, wird extrem wichtig,  um Vielfalt und Toleranz zu erhalten.

Europa ist für mich auch Schüleraustausch und Praktikum gewesen. Während meines Praktikums in Deutschland habe ich das deutsche Alltagsleben kennengelernt, meine Vorurteile überwunden und erfahren, dass alle Berufe in Deutschland ihren Stellenwert haben; es gibt dort keinen Platz für Unsicherheit, sondern Träume sind frei und geschützt.

Carmela Deo, IV C

Europa bedeutet für mich Freiheit und Zusammenarbeit.

Die Freiheit, andere europäische Nationen zu besuchen und kennenzulernen und damit verschiedene Kulturen, Sprachen und Gewohnheiten zu entdecken, um sich weiterzuentwickeln.

Europa ist aber auch Zusammenarbeit, um ein besseres Leben aufzubauen.

Letzten Mai in Hofheim habe ich mich erstmals als europäischer Bürger gefühlt; dort habe ich die Möglichkeit gehabt, ein Praktikum im Stadtmuseum zu machen und mein Deutsch zu verbessern. Dank meiner deutschen Gastfamilie, meiner Schule und den Organisatoren habe ich diese wunderbare Erfahrung machen können. Das ist Europa: die Möglichkeit, verschiedene Kulturen zu verbinden und zu vereinigen.

Alessia Carbone, 17 – IV C

Europa bedeutet für michZusammenhang, weil Europa verschiedene Kulturen vereinigt. Europa heiβt auch Hilfe, weil europäische Bürger solidarisch sein müssen.

“Europa” hat mir die Möglichkeit gegeben, an einem kulturellen Austausch teilzunehmen. Es war eine wunderschöne Erfahrung, bei der wir neue Dinge kennengelernt haben und zurück  nach Hause mit vielen neuen Ideen gekommen sind.

Verzellino Miriam, IV C

Europa bedeutet für mich Gemeinsamkeit;  ein einiges Land, das fähig sein kann, allen Bürgern ein gutes ´Zuhause´ zu bieten.

Giuseppe Elia IV C

Europa bedeutet für michpersönliche Entwicklung, Berufschancen, Forschung und Begegnungen. Europa ist für mich ein grosses Land, in dem wir verschiedene Erfahrungen machen können. Europa ist der Schlüssel für unsere Zukunft.

Oriana Castellammare, III C

Europa ist für unseine grosse Familie, ein grosses Haus, wo wir alle zusammen in Frieden leben können.

Alessia e Luisa, IIIC

 

Praktikantinnen aus Buccino 2016


Vom 18. Mai bis 1. Juni 2016 waren 9 Mädels aus Buccino vom Liceo Linguistico mit ihrer Deutschlehrerin Anna Maria Ruggiero in Hofheim. Durch Vermittlung des Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften konnten die Mädchen ein Praktikum in diversen Hofheimer Betrieben absolvieren wie im Baumarkt, Sportladen, Goldschmiede, Kraftfahrzeugstelle, Rhein Main Therme, Gesundheitsamt, Museum, Marmorverarbeitung  und Kindergarten. Begleitend haben sie je einen Tag an der Brühlwiesenschule und an der Konrad Adenauer Schule in Kriftel besucht, um  zu sehen, wie Berufsschulen in Deutschland funktionieren.  Untergebracht waren die Mädchen in Familien, die dem Förderkreis angehören. Ein Rahmenprogramm mit Ausflügen nach Frankfurt und an den Rhein ergänzte diese beiden anstrengenden Wochen. Um einige Erfahrungen reicher sind die Schülerinnen wieder gut in Buccino angekommen.

Praktikum französischer Schüler 2016


Vom 16.4. – 13.5. 2016 waren 6 französische Schüler zu einem Praktikum in Hofheim. Die Schüler kamen alle aus der Umgebung von Chinon und besuchen dort das Lycée Professionnel Joseph Cugnot, das Partnerschule der Hofheimer Brühlwiesenschule ist. Für alle jungen Männer konnten Praktikumsplätze in Hofheimer Autowerkstätten gefunden werden. Die Praktikumsnote war Teil des französischen Abiturs, so dass die Schüler sehr engagiert waren. Auch fast ohne Deutschkenntnisse und mit eher geringen Englischkenntnissen kamen sie in den Betrieben gut zurecht und wurden dort sehr gelobt. Alle Schüler konnten privat in Hofheim und Umgebung wohnen und waren begeistert von Deutschland. Beim Abschlussgrillen mit allen Beteiligten im Innenhof der Brühlwiesensc hule betonte die französische Lehrerin noch einmal die Bedeutung von persönlichen Begegnungen für die Europäische Idee. Und völlig unabhängig vom Lernen und vom Europagedanken wollen alle Schüler auf jeden Fall wieder nach Hofheim kommen, einfach weil es ihnen hier so gut gefallen hat.
Die Bilder sind vom Grillfest zum Abschied!