Meet and greet 2020

Hofheim gedenkt 40 Jahre Partnerschaft mit Tiverton

Im Juni 2020 sollte die Partnerschaft mit Tiverton gebührend gefeiert werden. Schon im Herbst 2019 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die die Jubiläumsfeier vorbereiten sollte. Die Gäste aus Tiverton und auch Delegationen aus den anderen Partnerstädten waren bereits eingeladen und Flüge gebucht. Doch dann kam Corona und alles musste abgesagt werden. Geplant ist nun das Jubiläum im kommenden Jahr nachzuholen.

Um jedoch die 40 Jahre unserer Partnerstadt nicht ganz zu übergehen, wurde im Rathaus Foyer eine Bilderausstellung über diesen Zeitraum arrangiert. Unser besonderer Dank gilt hierfür Renate Hofmann und Wioletta Anderst-Bodenschatz. Die Eröffnung dieser Ausstellung fand am 05.07.2020 durch Bürgermeister Christion Vogt statt. Es folgten kurze Reden von Klaus Dreistadt, Renate Hofmann und Ursula Hees.

Das Höchster Kreisblatt und die Hofheimer Zeitung haben über diese kleine Gedenkfeier zum 40 jährigen Jubiläum berichtet. Beide Artikel finden Sie unter den nachstehenden Links:

Hofheimer Zeitung vom 07.07.2020
Höchster Kreisblatt vom 08.07.2020

 

Liebe Mitglieder und Freunde des FHS,

das letzte Ereignis des Jahres 2019 – nämlich der Weihnachtsmarkt in Marxheim – ist mit Erfolg zu Ende gegangen. Bei gutem Winzerglühwein in rot und weiß aus der Pfalz und Crepes in tollen Variationen wie Zimt und Zucker, Nutella, Nutella und Banane, Orangenmarmelade und Grand Marnier, mit Kinderriegel habe vielen Leuten gemundet. Ich wünsche allen, im Namen des Vereins  ein frohes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für das neue Jahr 2020. Die Vereinsaktivitäten gehen schon am 17.01.2020 weiter, wie Sie es aus der Terminliste ersehen können. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer bei zahlreichen Begegnungen im Vordergrund und im Hintergrund! Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit vielen weiteren Aktivitäten.

Ihre Ingrid Bender

 

Unser etwas anderer Adventsabend

Am Donnerstag 05.12.2019 hatte der FHS wieder zum Jahresausklang zu einem Adventsabend eingeladen. Das Besondere waren  die Erzählungen, Gedichte und Lieder, die von den Mitgliedern über die Weihnachtsbräuche in den Partnerländern vorgetragen wurden. Aber auch über die Bräuche aus anderen europäischen Ländern, wie z.B. Dänemark, wurde berichtet. Einen kleinen Eindruck von diesem Abend bieten die nachstehenden Bilder.

 

 

Ein Menü der Spitzenklasse – Köstlichkeiten aus den Partnerländern

Am 24. November 2019 war es wieder soweit – der Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften e.V. hatte eingeladen und es kamen 48 Personen, die das Menü genießen wollten, darunter vorher schon einige fleißige Helfer, die beim Schnippeln, Backen und Rühren dabei sein wollten um Neues zu lernen und die die Tischdekoration übernahmen.

Das Menü startete mit einem Vorspeisenturm der italienischen Fraktion, die auch den 2. Gang, nämlich Nudeln mit einem Sugo aus Tomaten, Kräutern und Salsiccia vorbereitete. Beim Hauptgang hatte man 2 Möglichkeiten: einen typischen Bigos aus Polen mit Sauerkraut, Pilzen und viel Wurst- und Fleischeinlage, mit Rotwein abgeschmeckt – deftig beginnen die Polen die kalte Jahreszeit. Dazu reichte man polnisches Bier.

Der 2. Hauptgang aus Frankreich ließ ein wenig den fremdländischen Einfluss zu. Zum Lammragout mischten sich Pflaumen, Mandeln und als Beilage Couscous.

Dazu passte auch ein Caesar’s salad aus England.

Die Nachspeise war Gebäck aus England, auch der Jahreszeit geschuldet. Gingerbread, ein Kuchen mit kandiertem Ingwer und Aprikosen wurde gerührt und nutty cream cheese spirals mit Walnüssen und Orangenmarmelade bildeten den Abschluss des Menüs.

Bei einem Gläschen Wein aus Frankreich, Italien, Deutschland oder Bier aus Polen und einem Schluck Honiglikör aus Polen ließ man den Abend gesättigt und gemütlich ausklingen und sprach sich dafür aus, das Ganze im nächsten zu wiederholen.

Hier nun ein paar Eindrücke vom gemeinsamen Kochen und dem anschließendem Verzehr.

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Meet & Greet im August 2019

Ca. 70 Mitglieder und Interessenten des Förderkreises waren am Samstag 24.08.2019 ins Wasserschloß gekommen, um sich bei sommerlichen Temperaturen  zu treffen. Ziel war es, sich über kürzlich sattgefunden Begegnungen mit unseren Partnerstädten auszutauschen und künftige Vorhaben zu besprechen. Auch kamen einige Interessenten, die diese Gelegenheit wahrnahmen, um sich über die Aktivitäten und die Partnerschaften des Hofheimer Förderkreises zu informieren. Bei einem herrliche von den Mitglieder selber zubereiteten Büffet, kühlen Getränken und Salsiccia und Rapsbroccoli vom Grill – zubereitet von syrischen Hofheimer Neubürgern- fanden manch gute Gespräche statt.   Die Ballonfahrer, die an diesem wunderbaren Sommeraben über das Wasserschloss fuhren, waren sicher neidisch (siehe Foto)!!

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Besuch in Brüssel Juli 2019

 

DER FÖRDERKREIS HOFHEIMER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN BESUCHT DEN RAT DER EUROPÄISCHEN  UNION

Nach dem Informationsbesuch beim Europäischen Parlament in Straßburg 2015 stand beim Förderkreis Hofheimer Partnerschaften in diesem Jahr der Besuch beim Rat der Europäischen Union im Programm.

Mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startet die Reisegruppe per Busfahrt bei bestem Reisewetter am Freitag den 05.07.2019 pünktlich um 6:00 Uhr von Hofheim zum Informationsbesuch   in Richtung Brüssel. Die Reisezeit war reichlich bemessen, so dass eine Frühstücks- und eine  Mittagspause mit Picknick  für eine lockere Stimmung in der Gruppe sorgten.

Dem Reiseanlass entsprechend kreisten die Gesprächsthemen während der Reise dann auch zum großen Teil um die zurück liegende Europawahl und die Nominierung von Frau von der Leyen zur Kommissionspräsidentin.

Um 14:30 Uhr war der Empfang beim Rat der Europäischen Union (Ratspräsidentschaft derzeit Finnland) mit einem Vortrag zum Thema:

     „Der Europäische Rat und Der Rat der Europäischen Union – eine Einführung“

von Herrn Jürgen Neisse vom Hauptverwaltungsrat der “Direktion allgemeine politische Fragen”.

In anschaulicher und kurzweiliger Weise erklärt Herr Neisse in seinem fast zweistündigen Vortrag die Zusammenhänge und das Zusammenwirken der einzelnen Organe, der Europäischen Union, der Europäischen Kommission, dem Europäischem Parlament, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischem Rat, immer begleitet von lebhaften Diskussionsbeiträgen aus der Besuchergruppe.

Danach, nach einem kurzen Fußmarsch durch das Europaviertel, der Besuch bei der Hessischen Landesvertretung in Brüssel mit Empfang durch den stellvertretenden Leiter der Landesvertretung Herrn Claus-Peter Appel, der einen kurzen Einblick  in die Aufgaben der Landesvertretung gibt und an Beispielen des Rhein-Main-Flughafen Frankfurts die Interessenlagen Hessens in der EU erläutert.

Zum Thema – und den neueren Entwicklungen – des EU-Programms  „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ dessen Inhalte und Förderprogramme berichten im Anschluss die  Herren Andre Rydykowski und Sebastian Schöneck vom Europabüro der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main. Ein für die Arbeit des Förderkreises sehr interessantes und wichtiges Thema, das zum Abschluss des Besuches mit den Referenten auch noch kurz diskutiert wird.

Der Abend des ersten Tages steht zur freien Verfügung  uns wird von den Mitreisenden zu einem Abendessen in den Restaurants in der Umgebung des Hotels genutzt. und zum obligatorischen „Absacker“ in der Hotelbar.

Der zweite Tag beginnt nach dem Frühstück im Hotel um 9 Uhr 30 mit einer geführten Stadtbesichtigung für die  ca. zweieihalb Stunden eingeplant sind. Zunächst das Gepäck zum Bus gebracht, geht es mit der Metro, die an diesem Tag wegen der Tour de France für alle Benutzer kostenfrei ist, zur Altstadt Brüssels. Natürlich wird die Stadtbesichtigung durch den Start der Tour de France beeinträchtigt. Aber das ganze Theater, die Unmengen vor Zuschauern und Sportbegeisterten und der permanente Hubschrauberlärm  können die gute Laune und Zuversicht nicht stören mit der die Gruppe aus Hofheim an diesem Vormittag in Brüssel unterwegs ist, den Ausführungen der Stadtführerin zuhört und die Sehenswürdigkeiten, wie das königliche Schloss, den großem Markt und noch einige andere bekannte und weniger bekannte Orte, wie auch die gesamte historische Altstadt, auf sich einwirken lässt.

Die Zeit danach steht den Teilnehmern dann wieder zur freien Verfügung für Mittagessen, Einkäufe, Altstadt- Bummel usw. bis zum Zusammentreffen an der Metrostation um 15 Uhr 30 und von da mit der Metro zum (geplanten) Busparkplatz. Das Treffen mit dem Bus gestaltet sich dann aber wegen der (chaotischen) Verkehrsverhältnisse geradewegs zu einer filmreifen Szenerie a la Jaques Tati, mit mehrmaligem hin und her der ganzen Gruppe durch die Straßen am Rande des Europaviertels. Doch es klappt am Ende mit dem Einstieg, der Bus fährt dann immer noch einige Zeit auf der Suche nach der Ausfahrt zur Autobahn irrend durch die Stadt, bis auch diese Hürde genommen ist und eine störungsfreie, angenehme  Heimfahrt den gelungenen Ausflug nach Brüssel gegen 22 Uhr 30 in Hofheim  beendet.

Hubert Muthig, 08.07.2019

Weinbabend im April 2019

Auch in diesem Jahr wurden den Mitgliedern und Freunden des Förderkreises von Frau Dr. Seidemann wieder eine interessante Weinverkostung geboten. Ausgewählt wurden diesmal französiche Weine und Sekt aus der Umgebung von Chinon. Zu jedem Wein gab es sehr viele interessante Informationen und auch die zahlreichen Teilnehmer diskutierten lebhaft über die sehr unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie den nachsehenden Bildern zu ersehen ist. 

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Hier der Bericht unseres Mitglied Klaus Dreistadt

Der Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften hatte am 12. April 20:00 Uhr zu einer Weinprobe unter der bewährten Führung von Frau Dr. Jana Seidemann eingeladen. Nachdem diese das letzte Mal englische Weine vorstellte, ging es dieses Mal wieder um traditionsreichere Weine von Chinon und der Loire, die schon im Mittelalter ihre Abnehmer unter den Königen Frankreichs und Englands gefunden hatten.

Etwa 50 treue und auch neue Gäste füllten den Schönbornsaal des Kellereigebäudes, darunter auch Herr Vogt, unser neuer Bürgermeister, sowie der Stadtverordnetenvorsteher Herr Hegeler mit Frau.

Frau Seidemann stellte insgesamt zwölf Sekte und Weine aus dem Loire-Tal in einer wohl balancierten Reihenfolge vor. Nach dem Sekt zum Auftakt wurden vier zum Teil bereits kräftigere Weißweine probiert. Zwei unterschiedliche Rosés schlagen die Brücke zu den gut gereiften vier Rotweinen. Den Abschluss machte ein brut Crémant de Loire.

Dabei brachte sie uns Weinfreunden auch die Auswirkungen unterschiedlicher Terroirs, Weinreben, Vinifizierung und Details wie Korkenarten nahe, und wies uns auf die Vorliebe der Franzosen hin, den Wein gern mit dem Essen zu genießen und dabei auch für zusätzliche Geschmackserlebnisse offen zu sein.

Das Weinanbaugebiet der Loire unterteilte sie grob in vier Bereiche. Das Nantais im Mündungsgebiet, Anjou und Saumur, Touraine mit Chinon und das Central Loire.

Während das breite Loire-Tal durch sandigen Boden geprägt ist, spielt die Musik für Weinfreunde eher in den engeren Seitentälen, die überwiegend kalkhaltigen Boden aufweisen. In der Appelation Chinon sind etwa 2/3 des Bodens kalkhaltig, und nur 1/3, zu beiden Seiten der Vienne, sandig. Besondere Lagen finden sich hinter dem Schloss von Chinon. Die Weine aus Chinon sind total en vogue und es ist mit einer weiteren Steigerung der Preise zu rechnen, da das vergangene Jahr 2018 gute Mengen in einer guten Qualität gebracht hat.

  1. Die Perles Blanches werden zum Auftakt serviert. Ein weißer Sekt nach traditioneller Methode, brut mit einem perligen Schimmer. Er bezeichnet sich wegen der strengen Regeln des AOC einfach als Vin Mousseux.
  2. Der erste Weißwein ist ein auf Hefe gelagerter Muscadet aus dem Mündungsgebiet, genauer Sèvre et Maine. Die Lagerung auf der Hefe (sur lit) bis mindestens 1. März, verleiht der leichten, duftigen Note einen samtigen Schmelz. Der Muscadet hat nichts mit dem Muskateller zutun. Er stammt wie viele andere Rebsorten, z.B. der Riesling oder auch der Melon de Bourgogne, von der Gouais blanc ab, die bei uns als Heunisch bekannt ist.
  3. Der zweite Weißwein, ein Blanc de Franc – als Nummer 3b bezeichnet – ist ein weiß gekelterter Cabernet Franc aus Chinon. Er wird schonend gekeltert, die Maische nur einmal gedrückt, so dass die Schale unverletzt bleibt, damit deren roter Farbstoff nicht extrahiert wird. Unsere Rotwein Rebsorten tragen den roten Farbstoff nur in der Schale.
  4. Der nächste Weißwein (als Nummer 3b bezeichnet) ist ein etwas wuchtigerer Sancerre aus der großbeerigen Sauvignon Blanc (Der Sauvignon Blanc entspricht in Deutschland dem Muskat-Silvaner.)
    Dem niedergehenden Absatz des Chenin Blanc und Pinot Noirs begegnete man in den 70er Jahren mit dem verstärkten Anbau des Sauvignon Blanc, der sich zu einem Evergreen , ja zu einer weltweiten Mode entwickelte, die seine Preise in die Höhe schießen lässt. Er wird als harmonisch und tiefgründig geschätzt, der Kraft und Frucht vereint, und perfekt zu Essen passt, insbesondere zu Ziegenkäse.
    Der Boden in Sancerre besteht vorwiegend aus dem weicheren Kalk- und dem härteren Feuerstein, welche ihm Mineralität verleihen. Der Duft ist intensiver als im südlicher gelegenen Bordeaux. Das Loire-Tal toleriert nur 34g/l Restsüße, und einen Ertrag von 3500 l /ha (für Sauvignon Blanc oder Chenin Blanc???)
  5. Der letzte Weißwein ist ein Coteaux du Layon, ein halbsüßer (moelleux) Chenin aus dem Anjou. Er ist mit Jahrgang 2007 wesentlich älter als die vorigen Weißweine, die aus 2012 bzw. 2015 sind. Er hatte deshalb genügend Zeit, seine markante Restsüße gut einzubinden, und wird als ‘voll auf den Punkt’ empfunden. Er behauptet sich mit dieser Fülle auch gut zusammen mit Schimmelkäse und Kompott.
     
  6. Aus dem Anjou kommen auch die beiden Rosés. Der erste,Rosé de Loire aus 2018, ist aus Grolleau and Cabernet Reben und noch ganz jung, so dass er als leichter Wein in einem heißen Sommer gut zu trinken ist.
  7. Der zweite Rosé Cabernet d’Anjou aus derselben Domaine de Flines ist von 2016, halbtrocken und herzhafter. Durch sein Alter hat er mehr Character und ist vielschichtiger als der erste Roséwein.
     
  8. Die angebotenen Rotweine sind gemäß der AOC Chinon alle Cabernet Franc, stammen bis auf den vierten alle aus dem Jahrgang 2009 und aus der Hand desselben Kellermeisters aus dem Haus Couly-Dutheil.
    In Frankreich sind die Rotweine anders als in der AOC Chinon und im Gegensatz zu den Weißweinen oft Cuvees. So wird der Cabernet Franc bei Bordeaux dem Merlot zur Seite gestellt, um Stabilität für eine lange Lagerung zu erhalten.
    Der erste Rotwein ist aus Saumur-Champigny, Les Moulins de Turquant . Er hat weniger Tannin, und erinnert damit an die Rotweine aus dem Beaujolais. Er macht trotz seiner 10 Jahren unter Plastik-Korken noch einen recht jungen Eindruck. Als Hauptstadt des Sektes steuert Saumur-Champigny ansonsten viel Chenin Blanc als Grundwein zu den gehobenen Sekten hinzu.
  9. Der zweite Rotwein, Les Barroirs, stammt aus Bourgueil, und ist mit seinem hohen Tannin Gehalt trotz Korken schneller entwickelt und robust, nahezu ‘unkaputtbar’, und lässt sich lange lagern. Er zeigt sich aber dennoch relativ weich, mit Anklängen an rote Früchte.
  10. Der dritte Rotwein, Domaine de Turpenay, stammt wie der vierte direkt aus Chinon. Auf dem tiefgründigen Boden zeigt er sich konzentriert. Seine Reifung im Naturkorken dauert länger. Früher hatten solche Weine noch den Hinweis ‘servir (legerement) frais’ auf dem Etikett, so dass sie im Sommer vor dem Genuss auch etwas gekühlt werden können.
  11. Bei dem letzten Rotwein, La Haute Olive des Jahrgangs 2011, erhebt Frau Seidemann das Glas, um an die unlängst verstorbenen Senioren Pierre und Colette Couly zu erinnern, deren Weine ein hohes Ansehen genießen. Sie weist auf den glitzernden Weinstein am Korkenboden hin, der nur bei sehr hochwertigen Weinen zu sehen ist, die keiner Kältebehandlung unterzogen werden, sondern Zeit zur Ruhe erhalten, in der sich ein eleganter und komplexer Wein reifen und auch die Weinsäure auskristallisieren kann. 
  12. Zum Abschluss der ausgiebigen, aber unterhaltsamen und kurzweiligen Weinprobe servierte Frau Seidemann einen Crémant de Loire Brut Rosé, der aufgrund seines trockenen Ausbaus auch nach diesen kräftigen Rotweinen noch mundete.

Alle Weine können von den Teilnehmern der Weinprobe, unter Vorlage der Probenliste, bis 31.5.2019 mit 10 % Rabatt erworben werden!!

 

Weihnachtsmark in Langenhain 2018

Erstmalig waren wir 2018 mit einem eigenen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Langenhain vertreten. Wir haben Plätzchen, Christmas Pudding, diverse Marmeladen und anderes mehr angeboten. Der Verkaufsschlager waren die Feigen-, Quitten- und Orangenmarmeladen, Weihnachtskarten und Ginger Wine aus England. Nachstehend ein paar Impressionen:

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 Fotos: Ingrid Bender

 

  

Weihnachtsmark in Marxheim 2018

Schon Tradition sind unsere beiden Verkaufshütten auf dem Marxheimer Weihnachtsmarkt. In der einen Hütte gibt es den bekannt guten Winzerglühwein und in der anderen, direkt nebenan, werden frische Creps mit div. Füllungen angeboten. Sehen Sie selber:

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Fotos: Ingrid Bender

 

Der Förderkreis feiert Advent

Am 06. Dezember 2018 feierten Mitglieder des Fördserkreises im Kellereigebäude einen etwas “anderen” Adventsabend.  Bei Glühwein, Traubensaft und Salzigem oder Süßem zum Probieren aus eigener Produktion wurde über Sitten und Gebräuche aus anderen Ländern berichtet. So wurden die  Weihnachstgebräuche in England, Polen, Dänemark und Italien erläutert. Viel Mühe gab sich unsere Polenreferentin Bogna Kiel, die eigens ein Poster vorbereitet und alle Untensilien dabei hatte, damit die Teilnehmer eine Weihnachstkarte selbst gestalten konnten. Ganz wie es Sitte in Polen ist. Unser Vereinsmitglied Anne Schöbel-Wiesemann, eine gebürtige Dänin, schilderte die Weihnachtsgebräuche aus ihrem Geburtsland sehr anschaulich, wie z.B. den Tanz um den Weihnachtsbaum.  Auch sie brachte etwas zum Basteln mit und zum Probieren den typischen Reisbrei, den es in Dänemark am Weihnachtsabend gibt. Entsprechend der dortigen Sitte war in einem der köstlichen Reisbrei-Gläschen eine Mandel versteckt. Dem freudigen Finder wurde ein kleines Geschenk überreicht. Ein sehr informativer Abend in stimmungsvoller Atmosphäre, wozu die musikalische Begleitung am Klavier durch unser Mitglied Lothar Sangmeister  gehörte. Bei den Weihnachtsliedern stimmten dann alle Anwesenden gerne mit ein.  Einen kleinen Eindruck gibt das nachstehende Video von Wioletta Anderst-Bodenschatz:

 

Fotoausstellung “Jüdisches Leben in Lublin” eröffnet

Am Sonntag, dem 18.11.2018 um 11:00 Uhr begrüßte Ingrid Bender zahlreich erschienene Gäste zur Eröffnung der Fotoausstellung. Diese wurde konzipiert und zusammen gestellt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Olkusz – Schwalbach aus Schwalbach und der Christlich – Jüdischen Gesellschaft Main- Taunus- Kreis. In Ihrem Grußwort bekräftigte Bürgermeisterin Gisela Stang, dass diese Ausstellung nicht als sentimentale Rückschau zu betrachten ist, sondern dass das Thema gerade heute am Volkstrauertag immer noch aktuell ist und wichtig. Sich dieser unserer Vergangenheit zu stellen um zu verhindern, das vergessen und verallgemeinert oder gar geleugnet wird, ist auch ein Anlieger solch einer Veranstaltung. Günter Papst vom Arbeitskreis Schwalbach -Olkusz gab eine Einführung in die Ausstellung, wie sie zu Stande kam und wer der Fotograf Stefan Kielsznia war. Eingerahmt wurde diese kleine Eröffnungsfeier von dem Geiger Dominik Urbanowicz aus Pruszcz Gdanski, den einige schon vom Konzert der Jungen Talente am Freitag Abend kannten. Zu besichtigen sind die eindrucksvollen Bilder bis zum 05.12 2018 während der Öffnungszeiten des Rathauses.

 

 Gemeinsames Kochen

Es gehört schon zur guten Tradition, dass der Förderkreis einmal im Jahr gemeinsam kocht. Dazu wird dem Verein die Schulküche in der Weingartenschule, Kriftel zur Verfügung gestellt, wofür wir uns sehr herzlich bedanken. In diesem Jahr fand die Veranstaltung am 02.11.2018 statt. Von unseren Hobbyköchen wurden Speisen aus unseren Partnerländern Frankreich, England, Italien und Polen zubereitet. Viele Vereinsmitglieder kamen zum gemeinsamen Essen hinzu, so dass die schön dekorierten Tische voll besetzt waren. Die Speisen schmeckten köstlich und den Köchen war der Dank sicher. Wieder ein gelungener Abend, der den Verein weiter zusammenschweißt. Einen kleinen Eindruck gewinnen Sie mit nachstehendem Video, das uns freundlicherweise unser Vereinsmitglied Wioletta Anderst-Bodenschatz zur Verfügung gestellt hat.

 

…………..  und schöne Bilder haben wir natürlich auch noch (Fotos Ingrid Bender):

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Lange Tafel in Hofheim

 

Am 16.09.2018 veranstaltete die Stadt Hofheim zum ersten mal anlässlich des 30ten Geburtstag des KreisStadtSommers eine “Lange Tafel”. Viele Festzeltganituren wurden von der Stadt in einer langen Reihe auf der Hauptstraße aufgestellt und konnten von Vereinen / Gruppen je Tisch reserviert werden. Auch der Förderkreis Hopfheimer Städteparnerschaften reservierte für seine Mitglieder zwei Tische.  Unsere beiden Tische waren bei wunderbarem Wetter gleich zu Beginn um 16 Uhr gut besetzt und die von jedem Teilnehmer mitgebracht Speisen und Getränke wurden gemeinsam verzehrt. Es gab genügend Gesprächsstoff und man tauschte sich über die Erfahrungen in und mit den Partnerstädten aus.

Für gute Stimmung sorgte nicht nur der Gesang von den Nachbartischen sondern auch Gerardo mit seiner Drehorgel und ein Trio mit Saxophon, Gitarre und Tuba, die von Tisch zu Tisch zogen. Bei einsetzender Dunkelheit löste sich die Veranstaltung allmählich auf. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies eine sehr gelungene Veranstaltung war und im nächsten Jahr gerne wiederholt werden sollte.

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Der Förderkreis besuchte den Hessischen Landtag

 

Am Samstag, dem 1. September 2018 besuchten Mitglieder des Förderkreises den Hessischen Landtag. Zwar wird das ehemalige Landgrafenschloss zur Zeit renoviert, dennoch konnten einige Räume unter

fachmänischer Führung besichtigt werden. Im Plenarsaal erläuterte der hessische Minister Axel Wintermeyer, selber Mitglied im Förderkreis Hofheimer Partnerschaften, höchst persönlich die Arbeitsweise des Landtags. Alle Fragen der 35 Teilnehmer konnten so aus erster Hand und mit praktischen Beispielen anschaulich und kurzweilig beantwortet werden.

Im Anschluß fuhr die Gruppe in die Straußenwirtschaft “Zur Knopps – Alm” in Wiesbaden – Frauenstein. Bei herrlichem Wetter und Blick über Wiesbaden genoss man den Rebensaft während die Sonne ganz allmählich am Horizont versank. Man war sich einig, dass solche internen Vereinsaktivitäten den Zusammenhalt stärken und für die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung der Städtepartnerschaften motivieren.

 

Workshop mit IPZ in Hofheim

Auf Einladung des Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) trafen sich am 19.04.2018 Städte und Gemeinden aus der Umgebung, um über die Zukunfstfähigkeit der Partnerschaftsarbeit zu sprechen.

In Arbeitskreisen wurden bestehende Probleme aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten erörtert. Bitte finden Sie nachstehend eine Dokumentation mit Bildern.

Bilddokumentation – Zukunftsfähigkeitstagung in Hofheim 19.04.2018